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Unterrichtsbesuch bei Urs Rauchenstein und der Talentklasse 3 im Schulhaus Riedmatt, Wollerau

Die KSA zu Besuch bei Freunden

Gymilehrerinnen und -lehrer im Austausch mit Sek I-Lehrkräften aus March und Höfe
«Woher kommen unsere Schülerinnen und Schüler?» Mit dieser Frage haben rund 60 Lehrerinnen und Lehrer der Kantonsschule Ausserschwyz an ihrem Weiterbildungstag unter dem Motto «Wurzeln bilden – Schnittstellen der Sekundarstufe II: mit Abnehmer- und Abgeberschulen im Gespräch» die benachbarten abgebenden Schulen der Höfe und der March besucht. «Welche fachlichen Kompetenzen bringen sie mit? Mit welchen Unterrichtsformen sind sie vertraut? Was bedeutet Unterricht nach dem Lehrplan 21 auf der Sekundarstufe I heute konkret?» lauteten Leitfragen dieser Tagung, welche in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Schwyz durchgeführt wurde.

Das verwandelte Klassenzimmer
Neben dem konkreten Anschauungsunterricht in verschiedenen Schulzimmern der Sekundarschulen Sek I Höfe (Schulhäuser Riedmatt und Weid) und der Sek I March (Schulhaus Lachen) diskutierten die Kantonsschullehrerinnen und -lehrer mit ihren Fachkolleginnen und -kollegen der abgebenden Schulen: über die Veränderungen der vergangenen Jahre und anstehende Herausforderungen. Während die Höfner Schulen seit einigen Jahren auf Atelierunterricht setzen, baut die Schule Lachen unter dem Begriff «Lernlandschaften» in Zukunft zusätzlich konsequent auf fächerübergreifenden Unterricht. Normalerweise treffen sie sich alljährlich zur Korrektur der Übertrittsprüfungen. Diesmal versammelten sich die Fachgruppen in der Aula der Schule Weid, tauschten Informationen zu Schulkulturen, zur konkreten Umsetzung der Stoffpläne, zu Visionen, Dilemmata, Wünschbarem und Machbarem aus.

Prüfungen, Prognosen, Perspektiven
Ferner informierten die beiden Sek I-Schulleiter Adrian Reinhard und Francestg Cott über das neue kantonale Beurteilungsreglement, nach welchem in Zukunft nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern im Sinne des Mottos «Ich bi parat!» auch Lernfortschritt und überfachliche Kompetenzen für den schulischen Übertrittsentscheid ausschlaggebend sein sollen. Fazit: Der Lehrplan 21 bringt nicht nur stoffliche Veränderungen, welche Anpassungen bei den Übertrittsprüfungen erfordern. Schule wandelt sich grundlegend und damit auch den Alltag der Menschen, welche in ihr arbeiten und lernen. Herauszufinden, was dies für die gymnasiale Ausbildung und die Fachmittelschule bedeutet, wird demnach die nächste Hausaufgabe der Lehrkräfte der Kantonsschule Ausserschwyz sein. Eine Aufgabe, die diese aber nur in Zusammenarbeit mit ihren Kolleginnen und Kollegen der abgebenden Schulen lösen können.

Tutoring – Schülerinnen und Schüler unterrichten Schülerinnen und Schüler
Traditionsgemäss fand während dem KSA-Herbstweiterbildungstag für die Schülerinnen und Schüler gleichzeitig das Projekt Tutoring statt. Schülerinnen und Schüler der 4. Gymi-Klassen sowie der 3. FMS-Klasse wechselten an die Lehrerpulte und gestalteten als Tutorinnen und Tutoren die Lektionen für ihre Kolleginnen und Kollegen der 1. bis 3. Gymi-Klassen sowie die 1. und 2. FMS-Klassen. Der Unterricht fand nach regulärem Stundenplan statt.

 
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